Veröffentlicht: 31.05.2017 unter aus dem Ortsverein, aus dem Stadtrat

Halberstädter SPD OV bei den Sommerhöfe-Aktionen am 17. Juni 2017 mit dabei

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

in diesem Jahr wird ​sich ​unser Ortsverein mit einem eigenen Hof (Hofnummer 14) an den ​”​Sommerhöfen​”​ Halberstadt ​​am 17. Juni 2017 beteiligen.

Die ​Sommerh​öfe finden von 19.00 bis 24.00 Uhr statt. An unserem Stand​, am SPD-Bürgerbüro, Domplatz 6, ​gibt es Halberstädter Bratwurst und Erfrischungsgetränke. Außerdem wird Alexander Füllgrabe mit seiner Gitarre musikalische Beiträge leisten. Den Flyer der Sommerhöfe findet Ihr in ​​der Anlage.

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Altstadt wird zur Kulturmeile
Vorbereitungen für Sommerhöfe-Aktion am 17. Juni gehen in heiße Phase
Der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr folgt nun eine neue Ausgabe der Sommerhöfe in Halberstadt. Aber mit einigen Neuerungen, wie die Organisatoren bei einer Straßenbahnfahrt mitteilten.

Halberstadt l Der Ort des Pressegesprächs war bewusst gewählt. Die Kulturstraßenbahn ist der einzige „rollende Hof“ am 17. Juni. Begleitet vom Programm des Musicalvereins „Halberstädter Zeitenreise“ können Besucher des Hofspektakels die Strecke zwischen Torteich und Holzmarkt fußschonend zurücklegen, sich an Laugengebäck stärken oder mit einem „Wackelmann“ Mut antrinken. Dabei braucht es keinen Mut, sich ins Getümmel zu stürzen. Höchstens gute Planung, wenn man alle 17 Höfe besuchen möchte, oder aber eine klare Auswahl vor dem Start auf der Kulturmeile Altstadt.
Auf der Aussichtsplattform der Martinitürme erklingt Dudelsackmusik, der Türmer erzählt Geschichten zur Geschichte. Zu Füßen der Martinikirche spielt das Collegium Musicum, unterstützt von Künstlern des Nordharzer Städtebundtheaters und den Mitgliedern des Theaterfördervereins, die eine mittelalterliche Schänke betreiben.
Die Kult-Tour geht weiter über den Domplatz mit den Höfen am Gleimhaus und am Städtischen Museum mit Musik von Jazz, Akkordeonpop, Dudelsackklang und Beatles-Coversongs. Am SPD-Bürgerbüro, das erstmals bei der Hofaktion mitmacht, gibt es Halberstädter Bratwurst und Rockiges auf der Gitarre, in der Stadtbibliothek unterhält die Band Nachtregen. Wer von den Museumshöfen den Domplatz herrschaftlich überqueren will, kann den erstmals zum Einsatz kommenden „Park- und Reit“-Service nutzen. Zwei Haltestellenschilder zeigen, wo die Kutsche anhält, die zwischen Bibliothek und Städtischem Museum pendeln wird.
In der Altstadt gibt es von Abtshof über Bürgergärten, Löperhof bis zum Burchardikloster und zur Zora ebenfalls vielfältige Musik- und Imbiss-Angebote.
Diese Vielfalt ist es auch, die die Halberstädter Bürgerstiftung dazu veranlasste, sich finanziell in die Ausrichtung der Sommerhöfe einzubringen. „Zwar wirken die Hofbetreiber alle ehrenamtlich mit, sodass die Kosten überschaubar sind, aber ganz ohne Geld funktioniert es nicht“, sagte Sabine Moczko. Die Kulturamtschefin ist froh über das Engagement der Stiftung, die mit der Spende von 1800 Euro die Arbeit des Kuratoriums Stadtkultur als Veranstalter der Höfe unterstützt. Denn jeder Hofbetreiber soll einen kleinen Zuschuss für das von ihm organisierte Kulturprogramm erhalten, Werbung kostet Geld und in der Organisation sind nicht alle erforderlichen Genehmigungen kostenfrei zu haben.
Deshalb werden in diesem Jahr erneut Elftklässler vom Martineum und vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium nicht nur mit Ständen am bunten Treiben beteiligt sein, sondern mit der Sammelbüchse um Spenden bitten. Nicht ganz uneigennützig. Wie im vergangenen Jahr fließt die Hälfte des Erlöses in ihre Abifeier-Kassen.
Die Halberstädter Sommerhöfe starten offiziell um 19 Uhr, aber bereits am Nachmittag laden Cecilienstift und Diakonisches Werk zum Feiern ein. Auf dem Domplatz gibt es ab 16 Uhr Angebots- und Mitmachstände vom Cecilienstift und bereits ab 15 Uhr wird mit Musik, Gesang und Comedy das Hoffest der Diakonie am Johannesbrunnen 35 gefeiert. Im Petershof wird es um 18 Uhr bei Wiener Klängen erotisch, wenn das Städtebundtheater zum „Sommerspaß mit Artur Schnitzler“ einlädt.

Veröffentlicht: 31.05.2017 unter aus dem Land

„Den Weg gehen wir nicht mit“

schmidta 300x300Die Bildungs- und Finanzpolitiker der SPD-Landtagsfraktion haben sich gegen die von Finanzminister André Schröder (CDU) ins Gespräch gebrachte Erhöhung der Zahl der Unterrichtsstunden für Lehrerinnen und Lehrer ausgesprochen. „Dieses Instrument wurde bei den Koalitionsverhandlungen im vergangenen Jahr diskutiert und ausdrücklich verworfen“, erklärte der finanzpolitische Sprecher Andreas Schmidt. „Wer die Stundenzahl erhöhen will, muss nachweisen, dass der Vorbereitungsbedarf zurückgegangen ist – daran sind schon andere gescheitert. Deshalb haben sich alle drei Koalitionspartner dafür entschieden, durch prioritär zu finanzierende Neueinstellungen eine Unterrichtsversorgung von 103 Prozent zu erreichen. Einen anderen Weg gehen wir nicht mit.“

Veröffentlicht: 22.05.2017 unter aus dem Ortsverein, aus dem Stadtrat

Impressionen vom SPD Harz Frühlingsfestes

Fotos: P. Köpke / P. MarxIMG_3734 IMG_3742 IMG_3749 IMG_3753 Weiterlesen »

Veröffentlicht: 16.05.2017 unter aus dem Land

Haseloff muss härtere Gangart anschlagen – in der Bildungs- und Finanzpolitik

lischka 300x300Der Generalsekretär der Landes-CDU, Sven Schulze, hat in einem Interview eine „härtere Gangart“ seiner Partei gegenüber den Koalitionspartnern SPD und Grüne gefordert. Dazu erklärt der SPD-Landesvorsitzende Burkhard Lischka: „Ich stimme Don Krawallo alias Sven Schulze zu: Sein Ministerpräsident Reiner Haseloff ist in der Tat gefordert, eine härtere Gangart einzuschlagen – aber nicht gegenüber SPD und Grünen, sondern um dafür zu sorgen, mehr Lehrer in die Klassenzimmer und zusätzliche Polizisten auf die Straße zu bekommen.“ Solange der Bildungsminister das Problem des Lehrermangels nicht anpacke und der Finanzminister lieber auf Haushaltsüberschüssen sitzen bleiben wolle, sei die Richtlinienkompetenz Haseloffs an genau jenen Stellen gefragt. Es gehe um grundsätzliche Dinge, die zu klären seien, nicht aber um Ausflüge mit dem halben Kabinett in den Wald, so Lischka. Alle drei Koalitionspartner seien gefordert, gemeinsam die Projekte des Koalitionsvertrages umzusetzen. Lischka: „Ansonsten rate ich zu Gelassenheit statt Kraftmeierei.“